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Thema: SozialesIn diesem Thema sind folgende Beiträge:
Für die Deaktivierung des Begriffs "Aktivierender Sozialstaat"
verfasst von: Linda am Dienstag, 21. April 2009, 15:21 Uhr
sozial
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In den durch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Transformationsprozesse ausgelösten Reformdruck des Sozialstaats hat sich ein Leitbild besonders in der Debatte etabliert: der aktivierende Sozialstaat. Dieses Konzept sieht sozialen Leistungsbezug immer in Zusammenhang mit der Bereitschaft des Empfangenden, sich wieder aus seiner Bedürftigkeitssituation zu befreien - also wieder in den Markt einzutreten und so "an die Gesellschaft zurückzugeben". Fördern und fordern ist das Schlagwort, das in diesem Kontext auch gerne benutzt wird.
Um die Vernünftigkeit einer solchen Überlegung zu prüfen, soll kurz an die Wurzeln und Grundlagen sozialstaatlicher Politik zurückgekehrt werden.
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weiterlesen... 'Für die Deaktivierung des Begriffs "Aktivierender Sozialstaat"' (3668 Zeichen mehr)
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Fundstück: Feminismus, Kapitalismus und die Verherrlichung der Arbeit
verfasst von: Björn Láczay am Montag, 02. März 2009, 10:22 Uhr
sozial
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In einem Interview mit der Zeit bringt der Sozialforscher Neil Gilbert das Dilemma mit dem Geschwätz von der Sinnstiftung durch Erwerbsarbeit auf den Punkt: "Wenn die Angehörigen der interessanten Berufe über die Freuden und die Bereicherung durch Arbeit schreiben und reden, sollten sie zugeben, dass sie ihre Arbeit meinen."
Gilberts Aussagen sind vordergründig nur eine Kritik am "feministischen Ideal" der Karrierefrau, aber die selten ausgesprochene Wahrheit, dass es eine bessergestellte Elite ist, die ihre angenehmen Erfahrungen an der Spitze der Arbeitswelt auf den Rest der Bevölkerung projiziert, gilt für männliche Karrieren ebenso. Pflichtlektüre für Kampfemanzen, Grundeinkommensgegner und andere Fans der sinnentleerten Schufterei.
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Fundstück: DER WANDEL DER ARBEIT
verfasst von: NikolausHoenning am Dienstag, 01. Mai 2007, 15:49 Uhr
sozial
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Reinhard Loske äußert sich in einem knappen Beitrag in der taz zu den Gründen, die ihn zu einem Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens machen.
Ausführliche Infos zu dem Thema ist im taz Dossier unter dem Titel: "DER WANDEL DER ARBEIT: NUR MEHR 44 PROZENT HABEN EIN UNBEFRISTETES ARBEITSVERHÄLTNIS" zu finden.
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"Familien werden ins Elend geknüppelt" - interessantes Interview mit Sozialrichter Jürgen Borchert
verfasst von: NikolausHoenning am Sonntag, 15. April 2007, 10:04 Uhr
sozial
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In der Online-Seite der Tagsschau gibt es ein lesenswertes Intervie mit dem Sozialrichter Jürgen Borchert. Borchert fordert eine knallharte Umverteilung, um Familienpolitik gerechter zu gestalten, da im Augenblick Familien die Lastesel der Sozialversicherung seien. Zudem bezeichnte er die Kampagne der Union für eine bessere Kinderbetreuung als "schlicht unseriös", da für die Umsetzung erstmal längerfristige Voraussetzungen geschaffen werden müssten. Außerdem stellt er dar, warum sich das Einkommensgefälle zwischen Familien und Nichtfamilien trotz aller Sonntagsreden der Politiker vergrößert - statt wie vom Verfassungsgericht gefordert - verringert hat.
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Gleiches Geld für alle - machbar oder Wunschtraum?
verfasst von: NikolausHoenning am Dienstag, 20. Februar 2007, 14:29 Uhr
sozial
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Die Politikwissenschaftlerin Roswitha Pioch, die über über "Gerechtigkeitsvorstellungen in der Sozialpolitik" promovierte diskutiert mit der Grünen Landeschefin von NRW Daniela Schneckenburger über das Thema Grundeinkommen.
Interessant ist die Sorge fast aller Altvorderen unserer Partei vor der Vorstellung, dass ein paternalistischer Staat, der sich um das Wohl seiner dazu selbst nicht fähigen Bürger kümmern muss, mit dem Grundeinkommen überflüssig würde.
Hier geht's zum Streitgespräch
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Fundstück: Gerecht - bedingungsloses Grundeinkommen für Alle
verfasst von: Schwabenbauer am Sonntag, 22. Oktober 2006, 17:26 Uhr
sozial
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Am 19. Oktober 2006 sendete das ARD-Magazin "Monitor" einen Bericht über das sich zunehmend in der Diskussion befindende bedingungslose Grundeinkommen:
"Sie werden als "Ja-Aber-Kapitalisten" bezeichnet und machen sich Gedanken über die Zukunft des Landes. Unternehmer und Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass die schwindende soziale Gerechtigkeit in Deutschland längst den Kern unserer Gesellschaft berührt. Sie fordern jetzt ein Umdenken. Radikal aber machbar: Jeder Bürger bekommt aus Steuermitteln eine Existenzsicherung - von der Wiege bis zu Bahre."
In dem Bericht sprachen sich der Münchner Soziologe Ulrich Beck sowie die Unternehmer Götz Werner und Günter Sölden für ein solches aus.
Der Bericht ist sowohl als Druckfassung als auch als Videodatei abrufbar.
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